Sonntag, 20. Dezember 2015

Weihnachten

Anhand der Temperaturen würde man es nicht erahnen, aber heute ist schon der 4. Advent und nächste Woche ist Weihnachten.

Habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Wenn nicht, habe ich hier vielleicht noch eine schnelle und einfache Idee, wie ihr etwas schönes verschenken könnt ohne dabei viel Geld auszugeben. 

Heisse Schokolade gehört für mich zu den Getränken, die ich an winterlich kalten Tagen gerne geniesse, bisher aber selten Zuhause selber gemacht habe. Meistens trinke ich sie unterwegs oder hole mir kleine Beutel, die ich dann mit etwas Milch erhitze.

Zwar lässt der Winter etwas auf sich warten, aber heisse Schokolade trinken kann man ja trotzdem ;-) 
Und was gibt es da besseres, als eine Flasche vom eigenen Hot Chocolate Mix stets griffbereit im Schrank zu haben? 

Hier das Grundrezept, welches nach Lust und Laune variiert werden kann.


Um das Ganze in ein hübsches Weihnachtsgeschenk zu verwandeln, einfach einen schönen Geschenkanhänger mit den Zubereitungsanweisungen beschriften und noch etwas Mini-Marshmallows oder ein kleines Fläschchen Baileys dran hängen. Fertig.

Wer die Schokolade lieber etwas stärker bzw. süsser mag, nimmt einfach etwas mehr vom Mix.


So und jetzt verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien :-)

Ich wünsche euch allen schöne und erholsame Feiertage!



Sonntag, 29. November 2015

Movember Cake und eine winterliche Geburtstagstorte

Ich hatte euch im letzten Post ja versprochen, dass demnächst wieder einige Kalorien auf euch warten. Heute gibt es gleich eine doppelte Ladung Süsses :-)

Zum einen habe ich einen etwas ungewöhnlichen Marmor Cake gebacken und zum anderen durfte ich für eine Bekannte eine winterliche Geburtstagstorte für ihren Mann machen.

Movember-Cake

Ganz nach dem Motto 'Zug brucht meh Schnäuz' habe ich mich an einen Marmor Cake im Movember-Look gewagt. Aktuell sind ja noch die letzten Tage des Movembers und Schnäuze sind trendiger denn je (und das auch noch für einen guten Zweck). 




Für meinen Movember Cake habe ich anstelle des üblichen Marmor-Musters kurzerhand einfach einen Schnauz in die Mitte des Kuchen gebacken :-) Wie das geht? Hier die Anleitung - mit selbst gebastelter Grafik :-)

1. Einen Schokoladen Cake backen und abkühlen lassen.
2. Schokoladen Cake in ca 2.5cm dicke Scheiben schneiden und gewünschte Form aus Kuchen ausschneiden.
   (Reste können z.B. für Cake Pops verwendet werden.)
3. Teig für Vanille Cake zubereiten. 
4. Backform mit Backpapier auslegen und den Boden der Form mit ca. 1-1.5cm Teig bedecken.
5. Die ausgestochenen dunklen Kuchenstücke mittig in einer Linie aufreihen und etwas in den Teig drücken.



6. Restlichen Teig darüber geben (dunkle Stücke dürfen nicht mehr sichtbar sein)
7. Den Kuchen wie gewohnt backen und danach auf einem Gitter abkühlen lassen.
8. Sobald der Kuchen abgekühlt ist, den erstaunten Gästen servieren :-)

Wenn man keinen passenden Guetzli-Ausstecher hat, kann man auch eine Vorlage aus Karton erstellen und diese als Schnittmuster verwenden. Die Form sollte einfach keine zu filigranen Teile haben, da diese beim Ausschneiden abbrechen können. Daher machen sich klare und einfache Formen besser.

Ich habe für meinen Kuchen das Marmorkuchen Rezept aus dem Tiptopf Kochbuch verwendet. Falls ihr kein Lieblingsrezept oder nicht so viel Zeit habt zwei verschiedene Teigsorten von Grund auf zu machen, dann könnt ihr natürlich auch einfach zwei Backmischungen oder bereits fertigen Kuchenteig nehmen. Geht genau so gut :-)

Winterliche Geburtstagstore

Und jetzt zu der winterlichen Geburtstagstorte. Ich hatte im letzten Jahr ja die Velo-Torte gemacht und wurde dieses Jahr wieder angefragt ob ich Zeit und Lust hätte eine neue Torte zu machen. Die Vorgabe war, dass es wieder ein Schoko-Espresso-Kuchen geben soll und dieser nach dem Motto Snowboarden dekoriert sein soll. 

So habe ich mich zum ersten Mal daran versucht eine kleine Figur aus Fondant zu machen. Natürlich gab es nicht einfach nur einen Snowboarder. Man sollte ja auch erkennen, dass Winter ist und daher habe ich nebst verschneiten Tannen auch noch einen kleinen Schneemann gemacht.




Hier die fertige Torte inklusive Snowboarder :-)



Die weisse Fondantdecke wurde mit etwas Zuckerwasser bestrichen und mit feinen Kokosraspeln bestreut um den Schnee-Look zu bekommen. Bei den Tannen habe ich das gleiche gemacht, damit es etwas verschneiter aussieht. Die Bäume, der Snowboarder und der Schneemann sind jeweils mit Zahnstochern an der Torte fixiert.

Die Knöpfe des Schneemannes und die Augen des Snowboarders sind kleine schwarze Augen, die ich online bestellt habe. Das Gesicht des Snowboarders habe ich mit Farbpuder, welches ich mit Zitronenextrakt zu einer dünnen Farbe gemischt habe, aufgemalt.

Die Torte kam sehr gut an und ich finde für den ersten Versuch sind die Figuren sehr gut gelungen :-)

Ich hoffe ich konnte euch etwas Lust aufs Backen machen ;-)

Liebe Grüsse und einen schönen ersten Advent.

Dienstag, 17. November 2015

Bin wieder da! ;-)

Ich bin wieder da und melde mich aus der Stille, die seit August auf dem Blog herrschte, zurück. Irgendwie war mir in letzter Zeit nicht so nach Backen und die getesteten Rezepte haben mich allesamt nicht wirklich überzeugt. Daher der Mangel an Blog-Posts ;-)

Zudem habe ich mich im Nähen versucht. Ich bin letztens bei Pinterest über ein Bild gestolpert, welches mich direkt dazu animiert hat meine Nähmaschine zu entstauben und mich ans Werk zu machen.

Ich meine, wer kann diesem Kerlchen schon widerstehen ;-)


Bei Craft Passion gibt es nebst vielen schönen Beispielen auch eine tolle Schritt-für-Schritt Anleitung wie man sich selber einen solchen Socken-Affen nähen kann. Ja, der Affe wird aus einem Paar Socken gemacht. Wer es nicht glaubt, kann ja in der Anleitung nachschauen ;-)

Es hat etwas gedauert, aber nach einer Weile war mein Proto-Äffchen fertig. Hier das Resultat.


Ich finde er ist für den ersten Versuch sehr gut gelungen! 
Aktuell sind noch weitere Äffchen in Produktion, welche ich zwei lieben Arbeitskolleginnen schenken werde, da sie beide Nachwuchs erwarten. Der eine ist schon fertig, aber weil ich ihn noch nicht geschenkt habe, gibt es hier auch kein Bild. Ich will die Überraschung ja nicht verderben ;-)

Falls jemand von euch ebenfalls Lust auf einen eigenes Socken-Äffchen bekommt und sich fragt, wo er so tolle Socken herbekommt, habe ich einen Tipp für euch. Haltet eure Augen nach Happy Socks oder Unabux Socken offen. Die haben tolle Muster und Farben. 

Für die Kalorienliebhaber unter euch, gibt es auch bald wieder etwas für's Auge (oder den Magen). :-)

So, jetzt muss ich aber wieder. Es steht nämlich am Wochenende wieder eine neue Torte an und es gibt noch einiges zu erledigen...

Liebe Grüsse und bis bald!



Übrigens, ihr dürft auch gerne mal einen Kommentar auf meinem Blog hinterlassen. 
Ich freue mich immer über nette Kommentare und Feedback :-)






Sonntag, 16. August 2015

Himbeer Curd und eine Abschiedstorte

Heute gibt es ein Rezept für Himbeer Curd und ich zeige euch die Torte, welche ich für den Abschied einer lieben Arbeitskollegin gemacht habe.

Meine Kollegin hat sich eine Schoko-Torte mit fruchtiger Füllung gewünscht und mir gesagt sie mag die Farben Grün, Blau und Pink sowie Gänseblümchen, Tulpen und Lilien.

Ich habe mich für Böden aus Schokoladenkuchen und zwei fruchtige Füllungen entschieden - Himbeer Curd und Himbeer Ganache. Zum Schluss wird die Torte mit Ganache umhüllt und mit weissem Fondant eingedeckt. 

Hier eine kleine Grafik zum Aufbau der Torte.



Die Rezepte für den Schokoladenkuchen und die Himbeer Ganache habe ich aus dem Craftsy Kurs Exploring Chocolate Cakes, Fillings & Frostings. Da der Kurs kostenpflichtig ist, möchte ich die Rezepte hier nicht veröffentlichen.

Dafür gibt es das Rezept für die leckere Himbeer Curd, welches ich hier gefunden habe.



Die Ganache für Aussen ist nach einem einfachen Rezept von hier gemacht. 

Für eine dunkle Ganache nimmt man Schokolade und Vollrahm im Verhältnis 2:1. Der Rahm wird in einem Topf erwärmt bis er fast kocht und dann über die gehackte Schokolade gegeben. Nach einigen Minuten umrühren und bei Raumtemperatur stehen lassen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. (Das Verhältnis Schokolade:Vollrahm ändert sich je nach Schokoladensorte)

Für die Dekoration hatte ich ja bereits einige Hinweise erhalten und durch die vielen Craftsy Kurse hatte ich eine grosse Auswahl an Techniken die ich testen wollte :-)

Also fing ich schon einige Tage vor dem grossen Abschied mit den Blümchen an. Ich hatte mich für Gänseblümchen entschieden, weil ich schon entsprechende Ausstecher hatte und sie irgendwie einfacher wirkten als die anderen beiden Blumen die zur Wahl standen ;-)



Die Blumen sind aus Gum Paste (eine Zuckerpaste die schnell trocknet und man zum Formen von Blumen und anderen Dekorationselementen verwendet). Für den Blütenstempel habe ich die Gum Paste mit Lebensmittelfarbe leicht gelb eingefärbt, zu einem kleinen Ball geformt und auf dem Zahnstocher befestigt. Die Textur wurde mittels einem kleinen Metallsieb und einer feinen Schere gemacht. 
Die Blütenblätter habe ich mit einem Förmchen ausgestochen, danach etwas zurecht geformt, mit essbarem Kleber an dem ersten Teil festgemacht und trocknen lassen.

Zusätzlich zu den Blumen wollte ich noch eine Girlande inkl. Schriftzug machen.


Für die Girlande habe ich Kreise aus Fondant ausgestochen und mit einer kleinen Tülle jeweils oben zwei Löcher für das 'Band' gemacht. Das 'Band' besteht aus kleinen Fondantstückchen die ich mit etwas Wasser in den beiden Löchern befestigt habe. Die Buchstaben habe ich mit Tappits aus Gum Paste ausgestochen und ebenfalls mit Wasser befestigt. 

Nachdem die Torte zusammengebaut und mit Ganache bedeckt war, habe ich sie mit etwas Zuckerwasser eingestrichen damit der Fondant daran kleben bleibt. Anstatt wie bisher den Fondant zu einem grossen Kreis auszurollen und diesen dann von Oben über die Torte zu legen, habe ich mich (aufgrund der recht grossen Masse der Torte) für die Panel Wrapping Methode entschieden. Bei dieser Methode macht man ein breites Band für die Seite und einen Kreis für den oberen Teil der Torte. So gibt es zwar eine kleine Naht an der Seite und oben wo sich die beiden Lagen treffen, aber mit etwas Geschick, kann man das recht gut verstecken.

Zum Schluss platzierte ich obendrauf noch zwei schmale Bänder aus Fondant welche zusammen mit den Kreisen und Buchstaben die Girlande bildeten. Die Gänseblümchen wurden jeweils als Abschluss der Girlande verwendet. Aus Fondantresten habe ich noch kleine Punkte ausgestochen, welche die Seiten verzieren und den einen oder anderen kleinen Makel verdecken ;-)

Hier das fertige Resultat mit allen Dekorationen.



Die fertige Torte hatte einen Durchmesser von 26cm, war 10cm hoch und ein echtes Schwergewicht. Was aber bei 1kg Ganache, 1kg Fondant, vier Schichten Kuchen und drei Lagen Füllung nicht wirklich erstaunlich ist. Wie viele Kalorien sie hatte, möchte ich lieber nicht wissen ;-)

Meine Kollegin hat sich riesig über die Torte gefreut und sie kam bei allen super an! 
Die Arbeit hat sich also definitiv gelohnt!

Ich muss sagen, ich bin richtig stolz auf mein Werk und darauf, dass die vielen neuen Techniken und Tools so gut funktioniert haben.

So, jetzt habe ich aber genug erzählt. Ich wünsche euch noch ein schönes Wochenende!

Liebe Grüsse

Sonntag, 5. Juli 2015

Frozen Strawberry Margarita und zwei fleissige Helferlein

Wow, was für ein Sommer! Das Wetter ist aktuell ja gerade super sonnig und ganz schön heiss... 

Da man nicht den ganzen Tag unter der erfrischenden Dusche oder in der kühlen Waschküche verbringen kann und auch mal einige Sonnenstrahlen geniessen möchte (ohne sich gleich in eine Pfütze aus Schweiss zu verwandeln), habe ich heute einen richtig coolen Drink für euch ;-)

Ich habe letztens auf Pinterest nach kühlen Sommerdrinks ohne Alkohol gestöbert und bin über das Frozen Vigrin Strawberry Margarita Rezept von Barbara Bakes gestolpert. Bei den heissen Temperaturen musste ich es natürlich gleich ausprobieren :-))



Hier das Rezept.


Ich habe das Rezept etwas abgeändert und verwende nebst dem Limettensaft auch die Schale einer Limette und etwas Minze. Wer das nicht mag, kann es selbstverständlich auch weg lassen. 
Je nach Geschmack kann man auch mehr oder etwas weniger Agaven-Dicksaft verwenden. Den bekommt man übrigens in gut sortierten Supermärkten oder im Bio-Laden (z.B. Alnatura). 
Wer den Margarita lieber mit Schuss möchte, kann noch etwas Tequila und Triple Sec (Curaçao) hinzugeben.

Nebst dem Rezept stelle ich euch heute noch zwei meiner Küchengadgets vor, die bei der Verarbeitung von vielen Erdbeeren helfen.

Für alle die beim Putzen der Erdbeeren nicht immer den ganzen oberen Teil der Erdbeere wegschneiden möchten, ist der Erdbeerstrunk-Entferner von Chef'n ein kleiner praktischer Helfer. Er entfernt mit einem Dreh das Grün und hinterlässt ein sauberes kleines Loch in der Erdbeere. Zudem sieht er auch noch lustig aus und man kann seine Gäste raten lassen wofür das niedliche kleine Ding zu gebrauchen ist ;-)



Mein zweites Gadget ist der Erdbeerschneider von Fackelmann. Er funktioniert ähnlich wie ein Eierschneider, hat aber anstelle von Drähten kleine Klingen. Die Erdbeeren werden so gleichmässig geschnitten und nicht zerquetscht. Ich verwende ihn hauptsächlich wenn ich grössere Mengen von Erdbeeren verarbeite (z.B. für die Erdbeer-Bowle Hugo oder den Erdbeer-Brownie-Kuchen).


Klar geht es auch ohne die kleinen Helferlein, aber ich würde sie nicht mehr her geben. Sie sind praktisch, sparen etwas Zeit und sie machen mehr Spass als ein einfaches Messer ;-)

Viel Spass beim Ausprobieren und behaltet bei den heissen Temperaturen einen kühlen Kopf :-)